FAQ

In diesem Bereich haben wir für Sie eine Auswahl an häufig gestellten Fragen mit Antworten in Bezug auf das Thema Dämmen und auf unsere Produkte zusammengestellt. Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Team jeder Zeit gern zu Verfügung!

Was ist ein Dämmstoff?

Dämmstoff ist eine zusammenfassende Bezeichnung für alle Materialien die zur Verringerung der Weiterleitung von thermischer Energie (Wärme) und von Schall (Luft,- oder Körperschall) eingesetzt werden.

 

Was ist Mineralwolle?

Mineralwolle ist ein Dämmstoff, der aus geschmolzenen Stein, Schlacke oder Glas durch Schmelzen und anschließendes Zerfasern hergestellt wird. Je nach Ausgangsmaterial und Herstellungsprozess sprechen wir über Glaswolle oder Steinwolle. Sie sind vielseitig einsetzbar vom Keller bis zum Dach, im Neubau oder bei der Altbausanierung.

 

Was zeichnet Mineralwolle aus?

Mineralwolle zeichnet sich durch hervorragende niedrige Wärmeleitfähigkeit für optimalen Wärmeschutz aus. Das weiche, elastische Material ist ebenso für den Schallschutz bestens geeignet. Neben der Nichtbrennbarkeit des Materials gehören auch Alterungsbeständigkeit und Verrottungsfestigkeit zu den wichtigsten Eigenschaften. Zudem ist Mineralwolle besonders wirtschaftlich herzustellen. Durch ihre einfache Handhabung ist Mineralwolle problemlos und gesundheitlich unbedenklich zu verarbeiten.

 

In welcher Form bekomme ich Mineralwolle?

Mineralwolle kann man sowohl als Platten oder als Filze (Matten) in Rollenform kaufen. Beide Formen können je nach Verwendung zugeschnitten und  eingebaut werden. Mineralwolle bekommt man aber auch in loser Form zum einblasen oder stopfen von Hohlräumen.

 

Ist Mineralwolle brennbar?

Nein. Mineralwolle ist in der Euroklasse A1 nach ÖNORM E 13501-1 eingestuft und damit einer der wenigen Dämmstoffe die nicht brennen.

 

Kann Dämmen mit Mineralwolle das Risiko von Bränden herabsetzen?

Mineralwolle ist ein nicht brennbarer Dämmstoff und leistet damit einen bedeutenden Beitrag zum vorbeugenden baulichen Brandschutz. Im Falle eines Brandes wird damit die Ausbreitung behindert und schützt Leben und Vermögen. Es entstehen auch keine toxischen Rauchgase!

 

Kann man Mineralwolle mit bloßen Händen anfassen?

Ja, Mineralwolle-Dämmstoffe mit dem RAL-Gütezeichen können mit bloßen Händen angefaßt werden. Vorbeugend sollte man bei der Verarbeitung von Mineralwolle Arbeitshandschuhe und locker sitzende, geschlossene Arbeitskleidung tragen sowie anschließend die Hände waschen.

 

Ist Mineralwolle gesundheitsgefährdend?

Nein. Mineralwolle-Produkte mit dem RAL-Gütezeichen sind gesundheitlich unbedenklich zu verarbeiten. Dennoch sollte man sich vor dem bei der Verarbeitung eventuell entstehendem Staub vorbeugend schützen, z.B. durch Handschuhe und locker sitzende, geschlossene Arbeitskleidung.

 

Wo kann Mineralwolle verwendet werden?

Glaswolle ist als Dämmstoff vielseitig einsetzbar: vom Keller bis zum Dach, im Neubau oder bei der Altbausanierung. Gedämmt wird überall dort, wo die Filze oder Platten vor Nässe oder ungewollten Belastungen geschützt sind.

 

Spart das Dämmen mit Mineralwolle Heizkosten und können dadurch auch die Schadstoffemissionen gesenkt werden?

Eine mit Mineralwolle gut gedämmte Gebäudehülle reduziert durch ihre wärmedämmende Eigenschaften den Bedarf an Heizenergie. Dadurch wird der Einsatz an Schadstoffemissionen veringert und die Umwelt nachhaltig geschont.

 

Wie können Minerallwolle-Dämmstoffe eingesetzt werden?

Dämmstoffe aus Mineralwolle eignen sich besonders zur Gebäudedämmung. Es werden Produkte zur Dämmung von Dachräumen, Innen- und Außenwänden, sowie zu akustischen Dämmung und zur technischen und industriellen Isolierung angeboten.

 

Muss man besondere Schutzmaßnahmen bei der Verarbeitung von Mineralwolle beachten?

Nein. Auch wenn Dämmstoffprodukte aus Mineralwolle, die mit dem RAL-Gütezeichen gekennzeichnet sind, generell gesundheitlich unbedenklich zu verarbeiten sind, empfiehlt es sich dennoch bei der Verarbeitung von Mineralwolle locker sitzende, geschlossene Arbeitskleidung und Arbeitshandschuhe zu tragen.

 

Lohnt sich Dämmen überhaupt?

Allein über die Außenwände und das Dach eines nicht gedämmten Gebäudes gehen beinahe 50% der Heizenergie ungenutzt verloren. So liegen die Heizenergieverbräuche nicht gedämmter Gebäude bei ca. 20 Liter Heizöl pro einem m² Nutzfläche im Jahr. Durch eine umfangreiche Sanierung lassen sich diese Verbräuche auf ca. 5-7 Liter senken. Die Dämmung hält die Wärme im Gebäude und spart so Energie.

 

Führt zu viel Dämmung nicht zur Schimmelbildung?

Nicht die Dämmung verursacht Schimmel. Schimmel entsteht an kühlen Oberflächen bei hoher Luftfeuchte. Das lässt sich verhindern. Gut gedämmte Bauteile führen zu hohen Oberflächentemperaturen. Regelmäßiges Lüften führt übermäßige Luftfeuchte zuverlässig ab. Sind die Bauteile in der Fläche und im Detail richtig gedämmt und wird eine kurzzeitige Stoßlüftung, anstatt Kippstellung der Fenster, durchgeführt, werden nicht nur Schimmel sondern auch hohe Energieverluste wirksam eingedämmt.

 

Muss bei dicken Wänden überhaupt noch zusätzlich gedämmt werden?

Lassen Sie sich nicht von massiven Außenwänden täuschen! Entscheidend ist nicht die Dicke, sondern die Wärmeleitfähigkeit des Wandbaustoffes. Alte Wände bestehen häufig aus schweren Materialien, die sehr viel Wärme nach außen leiten – dadurch weisen sie einen schlechten Wärmeschutz mit Dämmwerten (U-Werten) um die 1,4 W/(m²K) auf. Laut Hessischem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung müsste z. B. eine Außenwand aus Vollziegeln 165 Zentimeter dick sein, um die Wirkung einer Standarddämmung von acht Zentimetern zu erzielen. Eine Dämmung kann Wärmeverluste um bis zu 80 Prozent reduzieren.

 

Verbraucht die Produktion der Dämmstoffe nicht mehr Energie, als später eingespart wird?

Eine Vielzahl von Untersuchungen, beispielsweise des Darmstädter Passivhaus Instituts, belegt, dass selbst bei Dämmstoffen wie Polystyrol mit hohen Dämmstoffdicken von 20 Zentimetern die benötigte Herstellungsenergie bereits nach etwa zwei Heizperioden eingespart wird. Bei den Glaswolle Produkten liegt die energetische Amortisation unter einem Jahr.

 

Amortisiert sich Dämmen überhaupt?

Nach Berechnungen des Ipeg-Instituts liegen die Amortisationszeiten bei der Dämmung der obersten Geschoßdecke bei unter sechs Monaten, bei der Kerndämmung von zweischaligem Mauerwerk bei sieben und bei einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) bei 18 Jahren. Da Häuser über viele Jahrzehnte genutzt werden, muss hier langfristig gedacht werden. Auch wenn sich einige Modernisierungsmaßnahmen erst nach mehreren Jahren rechnen, kann in der Folgezeit zuverlässig und krisensicher Geld gespart werden. Bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung muss auch berücksichtigt werden, dass viele Sanierungsmaßnahmen irgendwann ohnehin anstehen – beispielsweise, weil neue Standards vorgeschrieben werden. Dabei ist die Anfangsinvestition für eine energieeffiziente Sanierung häufig gar nicht viel teurer, dafür ergeben sich oft erhebliche Einspareffekte. Der beständige Anstieg der Energiepreise sorgt dafür, dass die Energieeinsparungen mit der Zeit immer lukrativer werden. Außerdem helfen viele öffentliche Förderungen bei der Finanzierung.

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